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Der Sieger des Vorjahres geht am 2. Juni mit der Startnummer 1 ins Rennen

DUISBURG (21.05.2019). Mach’s noch einmal, Nikki! Der Düsseldorfer Schotte Nikki Johnstone will seinen Titel verteidigen. Der Läufer vom LAZ Puma Rhein Sieg hat für den 36. Rhein-Ruhr-Marathon in Duisburg gemeldet. Im Vorjahr gelang dem Starter der Klasse M35 mit einer Siegerzeit von 2:28,40 Stunden der volle Erfolg beim Einlauf in die Schauinsland-Reisen-Arena. Erstmal seit 2010 blieb damit ein Sieger unter der Zeit von 2:30 Stunden.

Für die „Mission Titelverteidigung“ reserviert ihm der gastgebende Stadtsportbund um 9 Uhr einen Platz in der ersten Startreihe. Die Startnummer 1 hat SSB-Geschäftsführer Uwe Busch für ihn ebenfalls bereits rausgelegt.

Die Rückkehr an den Ort des erfolgreichen Geschehens kommt nicht von ungefähr. Der Marathon-Mann, der die Strecke in Serie läuft, sagte über seine Duisburg-Erfahrung: „Duisburg ist phantastisch. Ich wundere mich über mich selbst, dass ich nicht schon vorher hier einmal an den Start gegangen bin.“

Das gute Duisburg-Gefühl will auch Sebastian Kestner noch einmal auskosten. Da darf es dann in diesem Jahr ruhig ein bisschen mehr sein. Der Gewinner des 35. Rhein-Ruhr-Halbmarathons hat aktuell für die volle Distanz über 42,195 Kilometer eine Startnummer angefordert. Kestner, der für Fahrrad Magdeburg läuft, tritt damit den Beweis an: Von Duisburg kann man gar nicht genug bekommen.

Vor allem der Einlauf in die Schauinsland-Reisen-Arena begeisterte den Gast aus Magdeburg: „Das war grandios und hat noch mal Kräfte freigesetzt.“ Der Finanzbeamte Kestner hatte in einer Zeit von 1:13,27 Stunden vor einem Jahr gewonnen. Damit reiht er sich in den Kreis der Konkurrenten ein, die Nikki Johnstone mindestens auf den Fersen sein wollen. Nikki Johnstone ist übrigens auch Weltrekordhalter: Er ist im Guinness Book World Record als schnellster Marathon-Läufer in einem Elvis-Kostüme eingetragen.